Saug- & Wischroboter: Putzhilfe für jede Altersklasse
Saugroboter, Wischroboter und Fensterputzroboter übernehmen lästige Haushaltsarbeit – vollautomatisch und überraschend zuverlässig. Ob junge Familie mit wenig Zeit, Berufstätiger mit vollem Terminkalender oder Seniorin, die körperliche Belastung reduzieren möchte: Diese kleinen Helfer begeistern wirklich jede Altersgruppe. In diesem Ratgeber erkläre ich, wie die Geräte funktionieren, worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie ich Ihnen bei der Einrichtung direkt vor Ort helfe.
Auf einen Blick
- Saugroboter reinigen täglich automatisch – ideal für Allergiker, Familien und Senioren.
- Kombi-Geräte saugen und wischen in einem Durchgang und sparen so Zeit und Geld.
- Fensterputzroboter übernehmen eine der unbeliebtesten Haushaltsaufgaben sicher und gründlich.
- Die Einrichtung per App und WLAN (Heimnetzwerk) braucht meist nur einmalige Hilfe – danach läuft alles von selbst.
- Ich komme nach Mödling, Wien und Umgebung, richte das Gerät ein und erkläre alles Schritt für Schritt.
Wie funktioniert ein Saugroboter eigentlich?
Ein Saugroboter ist ein flaches, rundes oder eckiges Gerät, das selbstständig durch Ihre Wohnung fährt, Staub, Tierhaare und feine Schmutzpartikel aufsaugt und danach automatisch zu seiner Ladestation zurückkehrt. Im Inneren arbeiten ein oder mehrere rotierende Bürsten, ein Saugmotor und ein kleiner Staubbehälter zusammen. Moderne Geräte nutzen außerdem Laserscanner (LiDAR – ein Messsystem, das mit Lichtstrahlen Abstände misst) oder Kameras, um einen genauen Grundriss Ihrer Wohnung zu erstellen.
Auf Basis dieses Grundrisses plant der Roboter seine Route systematisch in Bahnen – ähnlich wie ein Rasenmäher. Ältere und günstigere Modelle fahren hingegen nach dem Zufallsprinzip: Sie ändern die Richtung, sobald sie auf ein Hindernis treffen. Das klingt chaotisch, funktioniert in kleineren Räumen aber oft erstaunlich gut. Ich empfehle jedoch für Wohnungen ab etwa 60 Quadratmeter die Navigation mit Laserscanner, weil die Reinigung dann deutlich gleichmäßiger und schneller erfolgt.
Die meisten aktuellen Saugroboter lassen sich per Smartphone-App (Anwendung auf dem Handy) steuern, starten auf Knopfdruck oder auf Zeitplan – zum Beispiel jeden Morgen um 9 Uhr, während Sie beim Frühstück sitzen. Manche Modelle sind außerdem mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Home kompatibel, sodass Sie einfach sagen können: 'Alexa, starte den Staubsauger.' Für Seniorinnen und Senioren, die keine Lust auf App-Menüs haben, ist das oft die angenehmste Bedienart.
Ein häufiges Missverständnis: Der Saugroboter ersetzt nicht jeden Frühjahrsputz und schafft keine hartnäckigen Eckverschmutzungen in Badezimmerfugen. Er ist vielmehr ein täglicher Unterhaltsreiniger (jemand, der regelmäßig das Grobe beseitigt), der dafür sorgt, dass Staub und Schmutz gar nicht erst sichtbar werden. Wer ihn täglich oder alle zwei Tage fahren lässt, braucht den großen Staubsauger tatsächlich viel seltener herauszuholen.
Wischroboter und Kombi-Geräte: Saugen und Wischen in einem
Reine Wischroboter sind weniger verbreitet als Saug-Wisch-Kombis, aber durchaus erhältlich. Sie bewegen ein feuchtes Tuch über harte Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Laminat und entfernen so auch Flecken und Schmutzfilme, die ein trockener Saugroboter nicht beseitigen kann. Wichtig: Wischroboter sind ausschließlich für harte Böden geeignet – auf Teppich haben sie nichts verloren, und die meisten Modelle erkennen Teppichflächen automatisch und meiden sie.
Die praktischste Kategorie sind Saug-Wisch-Kombis: Sie saugen zuerst den losen Schmutz auf und wischen danach mit einem feuchten Pad (Reinigungstuch) die Fläche nach. Hochwertige Modelle wie jene von Roborock, Ecovacs oder iRobot Roomba Combo heben das Wischpad automatisch an, sobald sie Teppich erkennen – so wird nichts nass, was nicht nass werden soll. Das klingt nach einem kleinen Detail, macht aber in der Praxis einen enormen Unterschied.
Der Wassertank (Behälter für das Wischwasser) fasst je nach Modell zwischen 100 und 350 Milliliter. Für eine Drei-Zimmer-Wohnung reicht das üblicherweise für einen vollständigen Durchgang. Modernere und teurere Geräte haben sogar eine automatische Wischpad-Reinigung in der Basisstation (Ladestation): Nach dem Einsatz wird das Pad mit frischem Wasser gespült und mit Heißluft getrocknet – Sie müssen es also kaum anfassen. Gerade für ältere Menschen, denen das Bücken schwerfällt, ist das ein echter Komfortgewinn.
Beim Reinigungsmittel im Wasser gilt: Weniger ist mehr. Die meisten Hersteller empfehlen klares Wasser oder maximal eine kleine Menge speziell ausgewiesenes Bodenreinigungsmittel. Zu viel Reiniger hinterlässt Schlieren auf Parkett und kann Dichtungen im Tank angreifen. Ich weise meine Kundinnen und Kunden bei der Einrichtung immer ausdrücklich darauf hin, damit das Gerät lange hält.
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Fensterputzroboter: die unterschätzte Kategorie
Fenster putzen gehört zu den unbeliebtesten Haushaltsaufgaben – und gleichzeitig zu jenen, die körperlich am anspruchsvollsten sind: Strecken, Bücken, auf Leitern steigen. Genau hier kommen Fensterputzroboter ins Spiel. Das Gerät wird einfach an die Glasscheibe gehalten, saugt sich mit einem Unterdrucksystem (Vakuum) fest und fährt dann in systematischen Bahnen die Scheibe ab – mit zwei rotierenden Mikrofaserpads, die gleichzeitig reinigen und polieren.
Die bekanntesten Hersteller in diesem Segment sind Hobot und Ecovacs (mit dem Winbot). Die Geräte werden vor dem Einsatz mit Glasreiniger besprüht oder haben einen kleinen eingebauten Tank. Anschließend drückt man den Startknopf – oder startet per App – und das Gerät erledigt den Rest. Ein Sicherheitsseil (mitgeliefert) sichert das Gerät zusätzlich, falls die Saugkraft einmal nachlassen sollte. Das ist besonders wichtig bei hohen Fenstern oder im Obergeschoss.
Für Seniorinnen und Senioren ist der Fensterputzroboter vielleicht die sinnvollste Investition überhaupt: Er beseitigt die Notwendigkeit, auf Leitern zu steigen oder sich gefährlich weit aus dem Fenster zu lehnen. Ich habe in Mödling und Wien bereits mehreren älteren Kundinnen geholfen, einen solchen Roboter einzurichten – die Erleichterung und die Begeisterung waren jedes Mal groß. Das Gerät schafft auch Fensterrahmen aus Kunststoff oder Aluminium, sofern die Oberfläche eben ist.
Ein ehrlicher Hinweis: Fensterputzroboter sind kein Allheilmittel. Bei sehr starker Verschmutzung (etwa nach einem Sandsturm oder Regenflecken, die schon seit Wochen eingetrocknet sind) empfiehlt sich ein kurzes Vorwischen von Hand, bevor der Roboter übernimmt. Außerdem funktionieren die Geräte nur auf ebenen, glatten Glasflächen – strukturierte oder gewölbte Scheiben sind nicht geeignet. Das sollten Sie vor dem Kauf prüfen.
Für wen lohnt sich welches Gerät? Ein ehrlicher Überblick
Die Frage, welcher Roboter zu wem passt, hängt von Wohnungsgröße, Bodenbelag, körperlicher Verfassung und Technikaffinität ab. Ich gehe bei jedem Hausbesuch diese vier Punkte durch, bevor ich eine Empfehlung ausspreche – denn ein 600-Euro-Topgerät ist nicht automatisch das Richtige für eine 45-Quadratmeter-Wohnung mit ausschließlich Teppich.
Junge Familien mit Kleinkindern oder Haustieren profitieren besonders von Kombi-Geräten mit großem Staubbehälter und automatischer Entleerungsstation (die Station saugt den Behälter des Roboters selbst leer – Sie müssen das nur alle paar Wochen erledigen). Tierhaare, Krümel und Sandkörnchen vom Spielplatz werden täglich beseitigt, ohne dass jemand extra Zeit dafür aufwenden muss.
Für Seniorinnen und Senioren stehen Einfachheit der Bedienung und Sicherheit im Vordergrund. Ich empfehle hier Geräte mit einem physischen Startknopf am Roboter selbst, sodass keine App zwingend nötig ist. Wer dennoch möchte, kann das Gerät zusätzlich per Sprachbefehl starten lassen – das ist die eleganteste Lösung. Das Wichtigste: keine losen Kabel auf dem Boden, keine kleinen Hindernisse wie Schuhbänder, die der Roboter einwickeln könnte. Diesen Punkt bespreche ich immer vor Ort.
Berufstätige Singles oder Paare, die tagsüber nicht zuhause sind, schätzen den Zeitplan am meisten: Der Roboter startet automatisch, und abends ist die Wohnung frisch gereinigt. Für sie lohnt sich auch die Investition in ein Modell mit Raumzonierung (Sie können in der App festlegen, welche Bereiche gereinigt werden sollen und welche nicht – zum Beispiel das Arbeitszimmer erst am Wochenende).
| Zielgruppe | Empfohlener Typ | Wichtigstes Merkmal |
|---|---|---|
| Junge Familien / Haustierbesitzer | Saug-Wisch-Kombi mit Auto-Entleerung | Großer Staubbehälter, starke Saugkraft für Haare |
| Senioren & ältere Menschen | Einfacher Saugroboter mit Startknopf oder Sprachsteuerung | Geringe Einrichtungshürde, robust, sicherer Betrieb |
| Berufstätige Singles / Paare | Saug-Wisch-Kombi mit Raumzonierung & Zeitplan | App-Steuerung, automatischer Betrieb in Abwesenheit |
| Wohnungen mit vielen Fenstern | Fensterputzroboter (ergänzend) | Sicherheitsseil, automatische Bahnplanung |
| Allergiker | Saugroboter mit HEPA-Filter | Feinstaubfilter (hält kleinste Partikel zurück) |
Einrichtung Schritt für Schritt: So starten Sie Ihren neuen Roboter
Die Einrichtung eines Saugroboters klingt auf dem Papier einfach – und ist es grundsätzlich auch. Dennoch scheitern viele Nutzerinnen und Nutzer an der App-Registrierung, an der WLAN-Verbindung (Heimnetzwerk) oder daran, dass das Gerät beim ersten Kartierungsfahrt (Erkundungsrunde, bei der es den Grundriss lernt) hängen bleibt. Ich erkläre hier den typischen Ablauf und zeige, wo Stolpersteine lauern.
Bevor Sie das Gerät überhaupt einschalten, sollten Sie die Wohnung kurz vorbereiten: Kabel vom Boden aufheben, lose Teppichfransen einklemmen oder unterlegen, kleine Gegenstände wie Spielzeug, Schuhe oder Zeitschriften weglegen. Das klingt banal, ist aber entscheidend – der Roboter verheddert sich sonst und bleibt mitten in der Reinigung stecken. Viele Hersteller liefern kleine Magnettapes (Magnetstreifen) mit, mit denen Sie virtuelle Sperrzonen markieren können, ohne die App zu nutzen.
Die App-Einrichtung läuft bei den meisten Marken ähnlich ab: App installieren, Konto erstellen, Gerät in der App hinzufügen, WLAN-Passwort eingeben und die Verbindung bestätigen. Wichtig: Die meisten Saugroboter verbinden sich nur mit 2,4-GHz-WLAN-Netzwerken (eine bestimmte Funkfrequenz), nicht mit dem schnelleren 5-GHz-Netz. Falls Ihr Router beide Frequenzen unter demselben Namen aussendet, kann es zu Verbindungsproblemen kommen. Das löse ich bei Hausbesuchen regelmäßig – es ist kein Drama, wenn man weiß, wo man schauen muss.
Nach der Verbindung startet der Roboter seine erste Kartierungsrunde. Bleiben Sie dabei ruhig sitzen und greifen Sie nicht ein – der Roboter soll die Wohnung selbst erkunden. Diese Runde dauert je nach Wohnungsgröße 20 bis 60 Minuten. Danach sehen Sie in der App eine Karte Ihrer Wohnung, auf der Sie Räume benennen, Sperrzonen einzeichnen und Reinigungszeiten festlegen können.
Kabel, lose Teppiche, Spielzeug und Schuhe vom Boden räumen. Magnettapes für Sperrzonen anbringen, falls gewünscht.
Die Station an einer Wand mit freiem Platz davor und daneben aufstellen (mind. 0,5 m seitlich, 1 m nach vorne). Steckdose in der Nähe ist nötig. Station einschalten.
Die herstellerspezifische App (z. B. iRobot Home, Roborock, Ecovacs Home) aus dem App Store oder Google Play laden und ein Konto anlegen.
In der App 'Gerät hinzufügen' wählen, das 2,4-GHz-WLAN-Netzwerk auswählen und das WLAN-Passwort eingeben. Roboter in den Pairing-Modus (Verbindungsmodus) setzen – meist durch Halten des Startknopfs.
Roboter auf der Ladestation starten lassen. Nicht eingreifen! Warten, bis die Karte in der App erscheint.
Räume in der App benennen, Sperrzonen einzeichnen (z. B. Hundenapf-Bereich), gewünschte Reinigungszeiten und -häufigkeit festlegen.
Häufige Probleme und wie ich sie vor Ort löse
Der häufigste Anruf, den ich zum Thema Saugroboter erhalte, lautet: 'Das Gerät bleibt immer an derselben Stelle stehen und kommt nicht weiter.' Meistens liegt das an einem Kabel, das der Roboter nicht überwinden kann, an einem Türschweller (erhöhte Leiste zwischen zwei Räumen), der etwas zu hoch ist, oder an einer Tischbeinstellung, bei der der Roboter sich im Kreis dreht. Die Lösung ist fast immer einfach – man muss sie nur kennen.
Ein weiteres häufiges Problem: Der Roboter findet seine Ladestation nicht mehr zurück. Das passiert, wenn die Station verrückt wurde, wenn zu viel Mobiliar umgestellt wurde (der gespeicherte Grundriss stimmt dann nicht mehr mit der Realität überein) oder wenn das Infrarotsignal (unsichtbares Lichtsignal zur Orientierung) der Station durch direktes Sonnenlicht gestört wird. Abhilfe: Station an einem schattigen Wandabschnitt aufstellen und bei Bedarf eine neue Kartierungsrunde starten.
Geräuschprobleme sind seltener, aber lösbar: Wenn der Roboter plötzlich lauter wird als gewohnt, ist meist der Staubbehälter voll, der Filter zugesetzt oder eine Bürste durch einen Haargummi oder Wollfaden blockiert. Ich zeige bei der Einrichtung immer, wie man Bürsten, Filter und Behälter reinigt – das dauert zusammen keine fünf Minuten und sollte alle zwei bis vier Wochen erledigt werden.
Manchmal scheitert die Einrichtung bereits an der App: Das Smartphone ist zu alt, das Betriebssystem nicht mehr aktuell, oder das Konto wird aus unklaren Gründen nicht akzeptiert. In solchen Situationen helfe ich direkt vor Ort: Ich bringe mein eigenes Testgerät mit, prüfe die Kompatibilität und finde eine funktionierende Lösung – sei es eine alternative App, ein Firmware-Update (Software-Aktualisierung des Geräts) oder die Steuerung über einen Sprachassistenten, der keine eigene Smartphone-App erfordert.
Sicherheit und Datenschutz: Was sendet der Roboter nach Hause?
Diese Frage höre ich immer öfter – und sie ist absolut berechtigt. Moderne Saugroboter erstellen einen genauen Grundriss Ihrer Wohnung, manche Modelle mit Kamera sogar Fotos oder kurze Videos. Diese Daten werden in der Regel auf Servern des Herstellers gespeichert – meistens in Europa oder den USA, je nach Marke. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte auf Modelle ohne Kamera setzen und in den App-Einstellungen prüfen, ob eine Datenfreigabe an Dritte deaktiviert werden kann.
Bei Marken wie Roborock, iRobot oder Ecovacs gibt es in der App Datenschutz-Einstellungen, die ich bei der Einrichtung immer gemeinsam mit der Kundin oder dem Kunden durchgehe: Analyse-Daten deaktivieren, Cloud-Backup (Datensicherung in der Internetcloud) optional machen und keine Freigabe an Werbepartner erlauben. Das dauert fünf Minuten, gibt aber dauerhaftes Vertrauen.
Eine Alternative für Menschen, die grundsätzlich kein Cloud-Konto möchten: Es gibt Open-Source-Projekte (frei zugängliche Software-Lösungen der Community) wie Valetudo, die einige Roboter vollständig lokal – also ohne Internetverbindung – steuerbar machen. Das ist technisch anspruchsvoller und nichts für Einsteigerinnen, aber ich erwähne es der Vollständigkeit halber.
Abschließend ein beruhigender Hinweis: Kein mir bekannter, seriöser Hersteller nutzt Wohnungsgrundrissdaten für andere Zwecke als die Verbesserung der Navigation. Es gibt keine Hinweise auf Missbrauch durch die großen Marken. Dennoch gilt das Prinzip der Datensparsamkeit (so wenig Daten wie nötig teilen) – und das setze ich bei der Einrichtung konsequent um.
Welche Marken sind empfehlenswert? Orientierung im Dschungel der Angebote
Der Markt für Saugroboter ist inzwischen riesig: Von No-Name-Geräten für 79 Euro bis zu Flaggschiff-Modellen für über 1.000 Euro ist alles vertreten. Ich selbst empfehle weder das teuerste noch das billigste Gerät, sondern das passende. Als Orientierungshilfe nenne ich hier die Marken, mit denen ich in meiner täglichen Arbeit die besten Erfahrungen gemacht habe – ohne Sponsoring oder Werbevereinbarung.
Roborock (chinesischer Hersteller, europäische Niederlassung, DSGVO-konform) bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis in der mittleren und oberen Preisklasse. Die App ist intuitiv, die Lasernavigation präzise, und es gibt für nahezu jedes Budget ein passendes Modell. Ecovacs ist ähnlich aufgestellt und punktet mit starken Fensterputzrobotern der Winbot-Serie. iRobot (Roomba) ist die bekannteste Marke in Österreich und Deutschland, bietet ausgezeichneten Kundendienst und sehr robuste Geräte, ist aber im Schnitt etwas teurer.
Im Einsteigerbereich (unter 200 Euro) sind Eufy-Geräte (Tochter von Anker) solide und einfach zu bedienen – ideal für kleinere Wohnungen oder als Erstgerät. Dyson hat ebenfalls einen Saugroboter im Portfolio, der aber preislich im Premium-Segment liegt und vor allem für Dyson-Fans mit bestehenden Geräten interessant ist. Finger weg von absoluten Billigmarken ohne Ersatzteilangebot: Wenn die erste Bürste abgenutzt ist und keine Ersatzteile lieferbar sind, ist das Gerät wertlos.
Mein Rat: Legen Sie zunächst fest, was das Gerät können soll (nur saugen? saugen und wischen? Fensterscheiben?), wie groß Ihre Wohnung ist und wie viel Ihnen die Einrichtung selbst wert ist. Dann empfehle ich Ihnen gerne ein konkretes Modell – per E-Mail, Telefon oder direkt beim Hausbesuch. Ich verdiene an Gerätekäufen nichts; mir geht es darum, dass das Gerät wirklich zu Ihrer Situation passt.
- Roborock: Beste Preis-Leistung in der Mittelklasse, präzise Navigation, gute App
- Ecovacs: Starke Saug-Wisch-Kombis und Fensterputzroboter (Winbot)
- iRobot Roomba: Bekannteste Marke, robust, guter Kundendienst, etwas teurer
- Eufy (Anker): Günstig, unkompliziert, ideal für kleinere Wohnungen
- Hobot: Spezialist für Fensterputzroboter, bewährt und zuverlässig
- Bitte meiden: Namenlose Importmarken ohne EU-Garantie und Ersatzteil-Versorgung
Roboter und Haustiere: Funktioniert das wirklich?
Viele Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer zögern beim Kauf eines Saugroboters, weil sie befürchten, das Gerät erschrecke Hund oder Katze. Die Realität ist: Die meisten Haustiere gewöhnen sich innerhalb weniger Tage an das Gerät – manche ignorieren es von Anfang an, andere beäugen es neugierig. Lediglich sehr ängstliche Tiere brauchen etwas länger. Der einfachste Tipp: Lassen Sie den Roboter zunächst laufen, wenn das Tier nicht im Raum ist, und steigern Sie die Anwesenheit schrittweise.
Viel wichtiger als die Geräuschfrage ist das Thema Tierhaare: Langhaarige Hunde und Katzen produzieren beeindruckende Mengen davon, und günstige Bürsten verfilzen schnell. Achten Sie deshalb bei Haustierbesitz auf Modelle mit sogenannten gummigekämmten Bürsten oder spezielle Anti-Tangle-Bürsten (Bürsten, die sich nicht so leicht verwickeln). Diese gibt es bei Roborock, iRobot und Ecovacs in der mittleren und oberen Preisklasse.
Ein weiteres Thema, das ich offen anspreche, weil es mir meine Kundinnen und Kunden immer wieder berichten: Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze im Haus ihre Notdurft verrichtet und der Roboter darüber fährt, entsteht eine sehr unangenehme Situation. Hochwertige Modelle der neuesten Generation haben eine KI-gestützte Erkennungsfunktion (künstliche Intelligenz, die Bilder auswertet) für Hindernisse und Verschmutzungen am Boden – darunter auch tierische Hinterlassenschaften – und umfahren diese. Das ist ein echtes Kaufargument, wenn Sie ein Tier zuhause haben.
Ich rate Haustierbesitzerinnen und -besitzern grundsätzlich: Leeren Sie den Staubbehälter häufiger als angegeben (bei starkem Fellwuchs täglich oder jeden zweiten Tag), und reinigen Sie die Bürsten wöchentlich. Das ist der einzige 'Mehraufwand' im Vergleich zu Haushalten ohne Tiere – und er hält sich wirklich in Grenzen.
Mein Angebot: Einrichtung und Einweisung direkt bei Ihnen zuhause
Technik, die man nicht bedienen kann, nützt niemandem. Deshalb biete ich in Mödling, Wien und der näheren Umgebung die komplette Einrichtung Ihres neuen Saug-, Wisch- oder Fensterputzroboters direkt bei Ihnen zuhause an. Ich komme zu Ihnen, schaue mir gemeinsam mit Ihnen die Wohnung an, richte das Gerät ein, verbinde es mit Ihrem WLAN und erkläre alles so, dass Sie es danach wirklich selbst bedienen können – ohne Handbuch, ohne Rätselraten.
Bei der Einrichtung gehe ich immer auf Ihre persönliche Situation ein: Welche Räume soll der Roboter reinigen? Welche soll er meiden? Wollen Sie ihn per App steuern, per Sprachassistent oder einfach per Knopfdruck? Haben Sie Haustiere, Teppiche, empfindliches Parkett? Diese Fragen bestimmen, wie ich das Gerät konfiguriere – und sie dauern im Gespräch keine fünf Minuten, machen aber den ganzen Unterschied.
Falls Sie noch kein Gerät gekauft haben, helfe ich Ihnen auch dabei: Ich bespreche mit Ihnen Ihre Anforderungen und empfehle konkrete Modelle aus dem aktuellen Marktangebot – ohne Provision, ohne versteckte Interessen. Sie kaufen dann selbst beim Händler Ihres Vertrauens oder im Onlinehandel, und ich richte es beim Hausbesuch ein.
Der Preis für einen Hausbesuch beträgt 100 Euro für bis zu zwei Stunden, jede weitere angefangene Stunde kostet 40 Euro – die Anfahrt innerhalb meines Einsatzgebiets ist inklusive. In dieser Zeit schaffe ich bei einer normalen Wohnung problemlos die vollständige Einrichtung plus Einweisung. Wenn Sie möchten, können Sie mich danach jederzeit per Telefon oder E-Mail kontaktieren, falls noch Fragen auftauchen – dieser kurze Nachbetreuungs-Support ist selbstverständlich kostenlos.
Häufige Fragen
Kann ein Saugroboter meinen normalen Staubsauger vollständig ersetzen?
Wie laut ist ein Saugroboter, und kann ich dabei schlafen?
Funktioniert ein Saugroboter auch auf Teppich?
Muss ich für einen Saugroboter zwingend ein Smartphone haben?
Ist ein Fensterputzroboter auch für alte, einfach verglaste Fenster geeignet?
Was kostet die Einrichtung eines Saugroboters durch Technik daheim?
Technik-Sorgen? Ich komme vorbei.
Fester Ansprechpartner statt Call-Center. Hausbesuch-Pauschale 100 € für bis zu 2 Stunden – Anfahrt im Raum Mödling, Wien & Umgebung inklusive.